Zandi Babak

Montag, 10.09.2018, 15.15 – 15.20
Experimentelle Untersuchung zur Auswirkung verschiedener Helligkeitsmodelle auf das interpersonelle stationäre Pupillenverhalten des Menschen


Abstract: Durch die komplexe Verschaltung der ipRGCs mit den Photorezeptoren und der direkten Signalkaskade zum Gehirn wird zwischen einem inneren und einem äußeren Einfluss auf die Helligkeitswahrnehmung und das Pupillenverhalten des Menschen differenziert. Vergangene Experimente haben bereits verdeutlicht, dass die Größe "Leuchtdichte" allein weder zur Kennzeichnung des Pupillenverhaltens noch der Helligkeitswahrnehmung verwendet werden kann. Helligkeitsmodelle haben dieses Defizit auf dem Gebiet der Helligkeitswahrnehmung teilweise behoben (Fotios 1997, Berman 1993, Bodrogi 2017). In dieser Arbeit wird experimentell untersucht, ob solche Helligkeitsmodelle auch dazu verwendet werden können, das stationäre Pupillenverhalten zu beschreiben und ob eine Zusammenhang zwischen beiden Aspekten besteht.


Babak Zandi
Technische Universität Darmstadt


Referent: Babak Zandi ist seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Lichttechnik der Technischen Universität Darmstadt. Er studierte Elektro- und Informationstechnik mit dem Schwerpunkt Lichttechnik. Aktuell beschäftigt er sich mit der Modellierung des Pupillenverhaltens.