Biske Karin

Dienstag, 11.09.2018, 16.50 – 16.55
Anforderungen an Stirnleuchten für den Einsatz im Oberleitungsbau


Im Oberleitungsbau im Bahnnetz müssen dringende Montagetätigkeiten auch bei Nacht durchgeführt werden. Aufgrund der elektrischen Gefährdung bleibt zur Ausleuchtung der Sehaufgaben oftmals als Lösung nur die Verwendung von Stirnleuchten. Für gute Seh¬bedingungen und zur Vermeidung von Unfällen müssen die lichttechnischen Anforde¬rungen optimal ausgelegt sein. Dies ist ein Kompromiss aus Anforderungen an Licht¬strom, Licht¬verteilung, Leuchtdauer und Handhabung bei Vermeidung von Blendung und Störungen der Dunkeladaptation. Nach theoretischen Überlegungen und Analysen der Sehbedingungen im Einsatz wurde eine Studie mit 20 Probanden in praxisnahem Versuchsaufbau durchgeführt. Untersucht wurden Arbeiten im Greifraum und Gehen und Orientieren im Gleisbett. Zusätzlich wurde die Blendung betrachtet.

 

Dr. Karin Bliske
Technische Universität Ilmenau


- Studium Elektrotechnik 1987-1993 - wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Lichttechnik der Technischen Universität Ilmenau seit 1998 mit Aufgaben in Lehre und Forschung - Promotion 2010 - Mitglied und aktive Mitarbeit in LitG, DAfP, DfwG - Mitarbeit in Normungsgremien