Kawabara Kaori

Montag, 10.09.2018, 11.00 – 12.10
Licht und Kunst im öffentlichen Raum


Öffentliche Plätze gehören den Menschen, die täglich oder zufällig den Ort aufsuchen, um ihren persönlichen Anliegen nachzugehen. Dabei treffen verschiedenste Bedürfnisse und Kulturen aufeinander, die durch Emotionen vereint und zusammengeführt werden können. Kaum ein Medium weckt so viele Assoziationen wie das Licht. Die Bilder sind direkt verbunden mit Emotionen und es zieht uns magisch an. Welche Assoziation wiederspiegelt den vorhandenen Platz? Welches Licht bezeichnet die Identität des Ortes? Wohin soll das Licht den Blick lenken und den öffentlichen Raum nicht nur sichtbar sondern begreifbar und erlebbar machen? Welche Aufgabe kann dabei die Kunst erfüllen? Die Reise der Philosophie aus künstlerischer Sicht zum Konzept bis hin zu einem realisierbaren Projekt, die weitere Teamplayer wie plan lumière aber auch alle beteiligten Ämter miteinschliesst, soll am laufenden Projekt vom Heimplatz als Fallbeispiel aufgezeigt werden. Mit diesem Referat soll der Mehrwert, die Neubelebung und Interpretation vom Stadtraum wie auch die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachplanern und Ämtern aufgezeigt werden.

 

Kaori Kawabara
Atelier Pipilotti Rist, Zürich


Freischaffende Lichtdesignerin im öffentlichen Bereich und Kunst Seit über 20 Jahren befasst sich Kaori Kuwabara mit verschiedenen Materialien, Farben und Formen – und seit 13 Jahren intensiv mit Licht und Schatten. Das gestaltlose Medium wurde zu ihrem persönlichen Anliegen. Als produktneutrale Lichtdesignerin plant sie unterschiedlichste Beleuchtungsanlagen vor allem für öffentliche aber auch private Bereiche und bearbeitet nach Bedarf alle Phasen eines Projekte. In ihrem vielseitigen Portfolio finden sich von Minergieprojekten für Spitäler, Kundencenter und Schulen bis hin zu Bahnhöfe und Lichtinstallationen für Künstlerinnen wie Pipilotti Rist.