Bodrogi Peter

[D2] Montag, 10.09.2018, 14.00 – 14.20
Helligkeit und Sehklarheit statt Leuchtdichte in der Bewertung der Beleuchtung von Innenräumen


In diesem Vortrag wird ein neuer Ansatz zur Beschreibung der Helligkeitswahrnehmung im photopischen Bereich vorgestellt. In diesem Ansatz werden die berechneten Signale der Netzhautmechanismen (der L-, M-, und S-Zapfen und deren Kombinationen sowie der lichtempfindlichen Ganglienzellen, ipRGCs) kombiniert, um die Ergebnisse eines neuen Versuchs zur Helligkeitswahrnehmung zu beschreiben. Im Versuch wurde die Helligkeit der zwei Hälften eines Beobachtungskastens visuell verglichen, die mit sehr unterschiedlichen Spektren (die sehr unterschiedliche L-, M-, S- und ipRGC-Signale aufwiesen) bei der gleichen, photopischen Leuchtdichte beleuchtet wurden. Im angepassten Helligkeitsmodell dominieren die ipRGC- bzw. die S-Zapfensignale mit optimalen Werten der Exponenten. Autoren: Bodrogi, Guo,


Peter Bodrogi
Technische Universität Darmstadt


Peter Bodrogi hat im Jahr 2010 an der Technischen Universität Darmstadt in Lichttechnik habilitiert. Er ist seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter dort, Mitautor bzw. Erfinder in Büchern, Zeitschriften bzw. Erfindungen. Er ist in Arbeitsgruppen der CIE, LiTG und DfwG tätig.

 
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