Broszio Kai

Montag, 10.09.2018, 14.20 – 14.40
Tag und Nacht: Gibt es Unterschiede der Richtungsabhängigkeit nicht-visueller Effekte?


Abstract: Forschungsergebnisse im Bereich nicht-visueller (NIF) Wirkungen des Lichts auf den Menschen lassen bisher kein klares Kausalitätsmuster erkennen. Einer der Gründe dafür könnte in der oft unzureichenden Beschreibung der Lichtsituation liegen. Meist wird zur Beschreibung der Intensität die vertikale Beleuchtungsstärke am Auge genutzt. NIF- Effekte vermittelnde ipRGC sind über die Netzhaut verteilt, weshalb die Beleuchtungsstärke richtungsabhängig betrachtet werden sollte. An der TU Berlin wurde eine Methode zur schnellen Messung der Beleuchtungsstärke- und melanopisch gewichteten Bestrahlungsstärkebeiträge charakteristischer Bereiche des Halbraums in Bezug auf NIF-Effekte entwickelt. Probandenversuche sollen die Annahmen zur Richtungsabhängigkeit in Tag- und Nachtsituationen überprüfen.


Kai Broszio
Technische Universität Berlin


Referent:
Kai Broszio ist ein Promotionsstudent am Fachgebiet Lichttechnik der Technischen Universität Berlin. Er studierte Elektrotechnik mit Schwerpunkt Licht- und Solartechnik und arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Lehre und Forschung. Seine Doktorarbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Richtungsabhängigkeit des Lichts auf nicht-visuelle Effekte beim Menschen.

 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok