Tatulla Carolin

Mittwoch, 12.09.2018, 10.25 – 10.30

Bestimmung des retinalen Streulichtlevels für periphere Sehobjekte


Die genormte Sicherheitsbewertung von ortsfester Straßenbeleuchtung erfolgt u.a. durch Bewertung der physiologischen Blendung, welche durch Streulicht auf der Netzhaut hervorgerufen wird. Die Verteilung des retinalen Streulichtschleiers wurde in bisherigen Studien nur für zentrale Sehobjekte bestimmt. Jedoch liegen sicherheitsgefährdende Objekte im Straßenverkehr häufiger im peripheren Gesichtsfeld.

Deswegen sollte die retinale Streulichtverteilung auch für periphere Netzhautregionen bestimmt werden. Aufgrund der anatomischen Unzugänglichkeit der Netzhaut für direkte Lichtmessungen muss ein psychophysiologischer Messansatz gewählt werden, welcher in
der Direct Compensation Method nach van den Berg und Coppens gefunden wurde. Sie wurde für periphere Netzhautmessung angepasst und evaluiert.

Carolin Tatulla, TU Illmenau (DE), Fachgebiet Lichttechnik


+ 2007-2015 Studium Biomedizinische Technik, TU Ilmenau
+ seit 2015 Mitarbeiterin Fachgebiet Lichttechnik, TU Ilmenau

 

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