Willeke Benjamin

[D6] Dienstag, 11.09.2018, 16.35 – 16.40
Licht aus dem Nichts - Mikrolinsenarrays in automobilen Scheinwerfern


OEMs zeigten auf der IAA 2017 abermals den Trend von schmalen Lichtaustrittsflächen an Scheinwerfern auf. Die Freiheitsgrade in der Anmutung eines Scheinwerfers im eingeschalteten Zustand sind ein viel genutztes Alleinstellungsmerkmal. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick zu dem Einsatz von Mikrolinsenarrays zum Erreichen des genannten Ziels und zeigt verschiedene Anwendungsfälle dieser Optik im Scheinwerfer auf. Das optische Prinzip basiert auf der Köhlerschen Beleuchtung. Mikrolinsenarrays bestehen aus einer großen Anzahl von einigen hundert Mikrometer großen Subaperturen. Ein gezieltes Bild wird durch die Überlagerung der Strahlformung jeder Subapertur und ggf. Mikroblenden generiert. Der Lichtaustritt eines Scheinwerfers kann so auf 10 bis 20 mm verringert werden.

 

Dr. Benjamin Willeke, Hella GmbH & Co. KGaA, DE


Studium: Laser und Optotechnologien Ernst Abbe Hochschule Jena. Optische Technologien Leibniz Unioversität Hannover. Promotion zum Thema Laserscheinwerfer Forschungseinrichtung L-LAB. System Manager Hella GmbH & Co. KGaA. Optica Engineer Hella GmbH & Co. KGaA.

 
 
 
 
 
 
 
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