Brunner Matthias

Montag, 10.09.2018, 17.10 – 17.30
Dunkel oder hell? Kunstlicht in amerikanischen Privatgärten der Nachkriegszeit


Bei vielen amerikanischen Wohnhäusern der Nachkriegszeit diente die Aussenbeleuchtung vor allem dazu, den Garten auch nachts als optische Erweiterung des Wohnraumes in Erscheinung treten zu lassen. Zu diesem Zweck wurden Innen- und Aussenbeleuchtung präzise aufeinander abgestimmt. Dabei wurde ein Teil der Gartenbeleuchtung häufig fast so hell gehalten wie die zum Lesen konzipierte Innenbeleuchtung. Manchmal wurden Innen- und Gartenbeleuchtung aber auch so stark reduziert, dass eine ferne, lediglich vom Mond erhellte Landschaft sichtbar blieb.

Brunner Neutra Tremaine House

Richard Neutra, Tremaine House (1948), Montecito. Foto von Julius Shulman, job 826-29, © J. Paul Getty Trust. Getty Research Institute, Los Angeles (2004.R.10).

 

Matthias Brunner
Università della Svizzera italiana, Accademia di architettura, Mendrisio


Matthias Brunner ist Dozent an der Accademia di architettura, Mendrisio. Er doktorierte über das Licht in Richard Neutras Werk. Seine Dissertation entstand im Rahmen des von Daniela Mondini geleiteten Nationalfondsprojektes From Ravenna to Vals. Light and Darkness in Architecture from the Middle Ages to the Present. Davor studierte er Architektur an der ETH Zürich und der University of Strathclyde, Glasgow, und arbeitete als Architekt.

 
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